Bärlauchsenf selbst machen ist viel einfacher, als du denkst: Aus Senfkörnern, Apfelessig und frischem Bärlauch rührst du in wenigen Minuten einen aromatischen Bärlauchsenf, der herzhafte Alltagsgerichte sofort würziger macht.
Der selbstgemachte Senf passt zu Sandwiches, Brotzeit, Käse, Kartoffeln, Ofengemüse, Bowls oder schnellen Dressings. Besonders gut schmeckt er, wenn er im Kühlschrank 1 bis 2 Wochen durchziehen darf – dann verbinden sich Schärfe, Säure und das feine Bärlauch-Aroma noch besser.
Bärlauchsenf selber machen – einfaches Rezept
Kochutensilien
- Mixer oder Mörser
- Messer & Brett
- Schüssel
- Messbecher
- Sauberes Schraubglas
Zutaten
- 50 g Senfkörner
- 30 ml Apfelessig
- 30 ml lauwarmes Wasser
- 5 g Salz
- 5 g Zucker
- 7 Bärlauchblätter frisch
Zubereitung
- Die Senfkörner im Mörser oder Mixer mahlen.
- Die Bärlauchblätter gut waschen, grob hacken oder im Mixer zerkleinern.
- Den zerkleinerten Bärlauch zusammen mit den restlichen Zutaten zu den gemahlenen Senfkörnern geben und gut mischen oder nochmals mixen.
- Den Bärlauch-Senf in ein sauberes und verschließbares Glas füllen. Darauf achten, dass das Glas bis zum Rand gefüllt ist. Das minimiert die Bildung von Schimmel.
- Den Bärlauch-Senf im Kühlschrank 1–2 Wochen durchziehen lassen, so werden die Aromen vom Senf besser entfaltet.
Notizen
- Glas bis zum Rand füllen (Schimmel minimieren) und Senf 1–2 Wochen durchziehen lassen, dann schmeckt er am besten.
Nährwerte
Wozu passt Bärlauchsenf?
Bärlauchsenf passt besonders gut zu herzhaften Gerichten. Du kannst ihn als würzigen Brotaufstrich verwenden, zu Käse und Kartoffeln servieren oder in Dressings, Dips und Marinaden einrühren. Auch zu Ofengemüse, Bowls, Bratlingen oder einer schnellen Brotzeit schmeckt der Senf.
Wenn du gerne Meal Prep machst, ist Bärlauchsenf besonders praktisch: Ein kleines Glas im Kühlschrank reicht oft schon, um einfache Gerichte schnell aromatischer zu machen.
Bärlauchsenf richtig aufbewahren
Fülle den Bärlauchsenf in ein sehr sauberes Schraubglas und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Wichtig ist, hygienisch zu arbeiten, den Bärlauch gründlich zu waschen und das Glas möglichst voll zu füllen. So kommt weniger Luft an den Senf.
Lass den Senf am besten 1 bis 2 Wochen durchziehen, bevor du ihn verwendest. Wenn sich Geruch, Farbe oder Konsistenz deutlich verändern oder sich Schimmel bildet, solltest du den Senf nicht mehr essen.
Häufige Fragen zum selbstgemachten Bärlauchsenf
Selbst gemachter Bärlauchsenf hält sich im Kühlschrank in einem sauberen, gut verschlossenen Glas mehrere Wochen. Wichtig ist, hygienisch zu arbeiten, den Bärlauch gründlich zu waschen und das Glas möglichst voll zu füllen. Wenn sich Geruch, Farbe oder Konsistenz deutlich verändern oder sich Schimmel bildet, solltest du den Senf nicht mehr essen.
Bärlauchsenf schmeckt direkt nach dem Anrühren oft noch recht scharf und kantig. Während der Ziehzeit verbinden sich Senfkörner, Essig, Wasser, Salz, Zucker und Bärlauch besser miteinander. Dadurch wird der Senf aromatischer und runder im Geschmack.
Ja, du kannst den Zucker reduzieren oder weglassen. Der Zucker rundet den Geschmack etwas ab, ist für die Konsistenz aber nicht entscheidend. Ohne Zucker schmeckt der Bärlauchsenf etwas herber.
Ja, du kannst die Senfkörner auch in einem kleinen Mixer mahlen. Je feiner du die Senfkörner mahlst, desto cremiger wird der Senf. Wenn du ihn körniger magst, mahlst du die Senfkörner nur grob.
Ja, selbst gemachter Senf wird während der Ziehzeit oft runder und ausgewogener. Die Schärfe hängt aber auch von den verwendeten Senfkörnern und dem Mahlgrad ab. Fein gemahlene Senfkörner wirken meist intensiver als grob gemahlene.
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