Diese geröstete Paprikasuppe aus dem Backofen ist eine einfache, aromatische Suppe mit roter Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Gemüsebrühe. Die Paprika wird zuerst im Ofen geröstet und danach fein püriert. Dadurch bekommt die Suppe mehr Geschmack und wird auch ohne Sahne schön cremig.
Ich mag die Paprikasuppe besonders gerne im Sommer und Spätsommer, wenn rote Paprika Saison hat. Sie schmeckt warm als leichte Suppe, lässt sich gut vorbereiten und kann auch lauwarm oder kalt serviert werden. Mit etwas Olivenöl und frischem Basilikum wird daraus ein unkompliziertes vegetarisches Rezept für Alltag, Meal Prep oder ein leichtes Abendessen.
Geröstete Paprikasuppe aus dem Backofen
Kochutensilien
- Auflaufform oder Backblech mit Backpapier
- Topf
- Pürierstab
- Schneidebrett & Messer
- Messbecher
Zutaten
Für die Paprikasuppe:
- 500 g Rote Paprika
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- Frische Rosmarin- und Thymianzweige
- 1 EL Öl
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Für die Toppings:
- Frische Basilikumblätter
- Etwas Olivenöl
Zubereitung
- Zunächst den Backofen auf 180 °C auf Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Paprika waschen, grob würfeln und in die Auflaufform legen. Schale von der Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und ebenfalls grob würfeln und über die Paprika verteilen. Mit Öl beträufeln und für 30 Minuten backen.
- Nach der Backzeit die Paprika zusammen mit Gemüsebrühe in einen Topf geben und mit einem Stabmixer fein pürieren.
- Suppe in Tellern verteilen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit frischen Basilikumblättern bestreuen.
Notizen
- - Für intensivere Röstaromen darf die Paprika im Backofen an den Rändern leicht dunkler werden.
- Für eine besonders feine Paprikasuppe kannst du die Paprika nach dem Rösten kurz abgedeckt schwitzen lassen und anschließend häuten.
- Wird die Suppe nach dem Abkühlen zu dick, einfach mit etwas Gemüsebrühe oder Wasser wieder cremig rühren.
- Die Paprikasuppe schmeckt warm, lauwarm oder kalt.
Nährwerte
Meine Tipps für geröstete Paprikasuppe aus dem Backofen
Für eine aromatische Paprikasuppe solltest du rote Paprika verwenden. Sie schmeckt süßer und milder als grüne Paprika und wird beim Rösten im Backofen besonders aromatisch.
Die Paprika darf im Ofen ruhig etwas Farbe bekommen. Dadurch entstehen Röstaromen, die die Suppe kräftiger und runder schmecken lassen. Wenn du die Suppe besonders fein haben möchtest, kannst du die geröstete Paprika nach dem Backen kurz abgedeckt schwitzen lassen und anschließend die Haut abziehen. Für den Alltag püriere ich sie aber meist direkt mit.
Wichtig ist auch die Konsistenz. Die Suppe dickt nach dem Pürieren und Abkühlen etwas nach. Wenn sie dir zu dick ist, kannst du einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser dazugeben, bis sie wieder cremig ist.
Paprika im Backofen rösten
Für diese Paprikasuppe wird die Paprika zusammen mit Zwiebel und Knoblauch im Backofen geröstet. So entwickelt das Gemüse mehr Aroma, ohne dass du lange am Herd stehen musst.
Schneide die Paprika dafür grob in Stücke und gib sie mit Zwiebel, Knoblauch, Öl und Kräutern in eine Auflaufform oder auf ein Backblech. Nach dem Rösten wird alles mit Gemüsebrühe püriert. So entsteht eine einfache, cremige Paprikasuppe mit wenigen Zutaten.
Wenn du intensivere Röstaromen möchtest, kannst du die Paprika etwas länger im Ofen lassen, bis die Ränder leicht dunkler werden. Sie sollte aber nicht komplett verbrennen, sonst kann die Suppe bitter schmecken.
Geröstete Paprikasuppe vorbereiten und aufbewahren
Die geröstete Paprikasuppe lässt sich gut vorbereiten. Du kannst sie komplett kochen, abkühlen lassen und später wieder erwärmen. Beim Abkühlen wird sie oft etwas dicker. Dann einfach mit etwas Gemüsebrühe oder Wasser cremig rühren.
Im Kühlschrank hält sich die Suppe luftdicht verschlossen etwa 2 Tage. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen gut umrühren und bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit ergänzen.
Im Sommer schmeckt die Paprikasuppe auch lauwarm oder kalt. Dann solltest du sie vor dem Servieren noch einmal abschmecken, weil kalte Suppen oft etwas mehr Salz, Pfeffer oder Säure brauchen.
Häufige Fragen zur gerösteten Paprikasuppe
Die Paprikasuppe wird durch das Rösten und Pürieren der Paprika cremig. Wenn du sie noch sämiger möchtest, kannst du etwas Sahne, Crème fraîche, Frischkäse, Kokosmilch oder eine kleine gekochte Kartoffel mitpürieren.
Nein, für dieses einfache Rezept musst du die Paprika nicht häuten. Wenn du eine besonders feine Paprikasuppe möchtest, kannst du die geröstete Paprika kurz abgedeckt schwitzen lassen und anschließend die Haut abziehen.
Ja, die Suppe lässt sich gut vorbereiten. Du kannst sie komplett kochen, im Kühlschrank aufbewahren und später wieder erwärmen. Wenn sie nach dem Abkühlen dicker wird, einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser ergänzen.
Ja, geröstete Paprikasuppe lässt sich gut einfrieren. Am besten portionsweise einfrieren, langsam auftauen lassen und beim Erwärmen noch einmal cremig rühren.
Ja, die Paprikasuppe schmeckt auch lauwarm oder kalt. Das passt besonders gut im Sommer. Vor dem Servieren solltest du sie noch einmal abschmecken, weil kalte Suppen oft etwas mehr Würze brauchen.
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