Rotkohl kennst du vielleicht vor allem klassisch geschmort – als Rotkohlsteaks aus dem Backofen zeigt er eine ganz neue, moderne Seite. Die dicken Rotkohlscheiben werden im Ofen geröstet, außen leicht knusprig und innen angenehm weich. Eine einfache Marinade aus Öl, Apfelessig, Knoblauch, Kräutern und Ahornsirup sorgt für süß-säuerliche Röstaromen. So wird Rotkohl im Handumdrehen vom typischen Beilagengemüse zum vegetarischen Hauptgericht mit Wow-Effekt.
Rotkohlsteaks aus dem Backofen – einfaches Winterrezept
Kochutensilien
- 1 Schneidebrett
- 1 Messer
- 1 Backblech mit Backpapier
- 1 Schüssel klein
- 1 Pinsel
Zutaten
- 1 Rotkohl
Für die Marinade:
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Öl
- 1 EL Apfelessig
- 1 TL getrocknete Kräuter nach Wahl
- 1 TL Ahornsirup
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Zubereitung
- Rotkohl putzen, waschen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
- Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
- Knoblauch sowie Öl, Apfelessig und Ahornsirup zu einer Marinade verrühren. Mit getrockneten Kräutern und Gewürzen abschmecken. Die Rotkohlscheiben mit der Marinade bestreichen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 25-30 Minuten backen. Tipp: immer mal wieder nachschauen, damit der Rotkohl nicht zu dunkel wird.
Notizen
Meine besten Tipps für dieses Rezept
- Gleichmäßige Garzeit: Achte darauf, die Rotkohlscheiben möglichst gleich dick zu schneiden – so werden alle Steaks gleichzeitig gar und du musst nichts vom Blech nehmen oder nachschieben.
- Röstaromen verstärken: Für extra knusprige Ränder die Rotkohlsteaks in den letzten Minuten bei Oberhitze oder Grillfunktion rösten – dabei im Auge behalten, damit sie nicht verbrennen.
- Toppings kombinieren: Die Rotkohlsteaks lassen sich super variieren: mit Feta und Walnüssen, mit einem Klecks Feldsalat-Pesto oder mit gerösteten Kichererbsen als Protein-Topping.
Nährwerte
Warum du dieses Rezept lieben wirst
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Saisonal & regional: Rotkohl hat im Herbst und Winter Saison und ist als Lagergemüse lange verfügbar – perfekt für deine saisonale Gemüseküche.
-
Wenig Aufwand, großer Geschmack: Die Marinade ist in Minuten angerührt, den Rest übernimmt der Backofen – ideal fürs entspannte Feierabend- oder Sonntagsessen.
-
Vielseitig: Die Rotkohlsteaks passen als veganes Hauptgericht zu Kartoffeln, Hirse & Co. oder als besondere Beilage zu Festtagsmenüs.
Die Zutaten im Überblick
Für die Rotkohlsteaks aus dem Backofen brauchst du nur einen Kopf Rotkohl und eine schnelle Marinade. Knoblauch, Öl und Apfelessig bilden die Basis, Kräuter nach Wahl bringen Frische ins Gericht und Ahornsirup sorgt für eine feine Karamellnote beim Rösten. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, entsteht eine aromatische Mischung, die den Rotkohl im Ofen schön glasieren lässt.
Du benötigst: Rotkohl sowie für die Marinade eine Knoblauchzehe, Öl, Apfelessig, Kräuter nach Wahl (z. B. Thymian, Rosmarin oder Petersilie), Ahornsirup, Salz und Pfeffer.
So wird das Rezept zubereitet
Zuerst den Rotkohl vorbereiten: Den Strunk knapp abschneiden, lose äußere Blätter entfernen und den Kopf in etwa 2–3 cm dicke Scheiben schneiden. Dabei möglichst quer durch den Strunk schneiden, damit die Scheiben zusammenhalten. Die Rotkohlsteaks auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
Für die Marinade die Knoblauchzehe fein hacken oder pressen und mit Öl, Apfelessig, Ahornsirup, den gewählten Kräutern, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Die Rotkohlsteaks von beiden Seiten großzügig mit der Marinade bepinseln, dabei auch etwas Marinade in die Zwischenräume träufeln. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Steaks rösten, bis der Rotkohl innen weich, aber noch leicht bissfest ist und die Ränder schön gebräunt sind – zwischendurch nach Belieben noch einmal mit der restlichen Marinade bestreichen.
Die Rotkohlsteaks direkt vom Blech servieren, nach Wunsch mit frischen Kräutern toppen und mit etwas von der ausgetretenen Marinade beträufeln. Dazu passen Kartoffelpüree, Ofenkartoffeln oder ein frischer Wintersalat.
Meine besten Tipps für dieses Rezept
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Gleichmäßige Garzeit: Achte darauf, die Rotkohlscheiben möglichst gleich dick zu schneiden – so werden alle Steaks gleichzeitig gar und du musst nichts vom Blech nehmen oder nachschieben.
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Röstaromen verstärken: Für extra knusprige Ränder die Rotkohlsteaks in den letzten Minuten bei Oberhitze oder Grillfunktion rösten – dabei im Auge behalten, damit sie nicht verbrennen.
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Toppings kombinieren: Die Rotkohlsteaks lassen sich super variieren: mit Feta und Walnüssen, mit einem Klecks Feldsalat-Pesto oder mit gerösteten Kichererbsen als Protein-Topping.
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Häufige Fragen zum Rezept
Wie lange müssen Rotkohlsteaks im Ofen backen?
Je nach Dicke der Scheiben brauchen die Rotkohlsteaks etwa 25–35 Minuten bei rund 180–200 °C. Sie sind fertig, wenn die Mitte weich, aber nicht zerfallen ist und die Ränder leicht gebräunt sind.
Kann ich die Rotkohlsteaks vorbereiten?
Ja, du kannst Rotkohlscheiben und Marinade vorbereiten. Bestreiche die Steaks kurz vor dem Backen und bewahre sie bis dahin abgedeckt im Kühlschrank auf. Bereits gebackene Rotkohlsteaks lassen sich am nächsten Tag gut im Ofen oder in der Pfanne aufwärmen.
Welche Beilagen passen zu den Rotkohlsteaks?
Sehr gut passen Kartoffelpüree, Ofenkartoffeln, Hirse- oder Couscous-Salat sowie winterliche Beilagensalate. Auch ein cremiger Joghurt- oder Kräuterdip harmoniert super mit der würzigen Marinade.
Hast du die Rotkohlsteaks aus dem Backofen ausprobiert?
Dann erzähl mir in den Kommentaren, wie dir das Rezept gefällt und lass mir deine Bewertung da!

Sehr lecker!!!!
Liebe Klaudia, es freut mich, dass dir die Rotkohlsteaks aus dem Ofen geschmeckt haben. Liebe Grüße Beatrice
Danke für das Rezept.
Ich habe auf diese Weise noch nie Rotkohl gegessen. Es hat uns gut geschmeckt. Ich hatte auch Dattelsirup verwendet und habe während des Backvorgangs die Rotkohl Bratlinge noch mal mit der Marinade eingepinselt, als sie trocknen aussahen.
Für mich ein super Rezept, bei dem ich alle Zutaten essen durfte, denn aktuell muss ich Histamin meiden.
Liebe Anyah, vielen Dank für dein Feedback. Die Rotkohlsteaks während dem Garvorgang nochmals mit der Marinade einzupinseln ist ein guter Tipp. Auf meinem Foodblog findest du weitere Rezepte für eine histaminarme Ernährung. Meine Hirse-Karotten-Bratlinge oder meine Pasta mit Mangold sind z.B. histaminarme Rezepte. Viele Grüße und einen schönen Mittwoch.
Rotkohlsteaks sind mir das erste Mal in einem vegetarischen Restaurant begegnet und ich war sowohl überrascht als auch begeistert vom Geschmack. Umso schöner, dass ich jetzt dieses Rezept entdeckt habe. Habe den Bacon durch Räuchertofuwürfel ersetzt und diese vorher extra mit Rauchpaprikapulver mariniert. Super lecker!
Liebe Manuela,
oh das freut mich wirklich sehr zu hören. Lieben Dank für deinen Kommentar!
Es war richtig lecker, ich hatte es mit Dattelsirup anstelle von Honig gesüßt. Die Marinade war auch ausreichend für meinen kleinen Kohlkopf. Mit Kartoffelbrei war es ein perfektes Gericht.
Das freut mich sehr! Das mit dem Dattelsirup klingt super, werde ich auch mal ausprobieren 🙂